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Förderung fürs Haus: So funktioniert sie grundsätzlich

Förderung klingt kompliziert, folgt aber einer klaren Logik. Wir erklären dir das Prinzip in Ruhe, damit du weißt, worauf es ankommt.

Das Prinzip: Zuschuss oder Kredit

Wenn du dein Haus energetisch verbesserst, kann sich der Staat an den Kosten beteiligen. Dahinter stehen im Kern zwei Wege. Ein Zuschuss ist Geld, das du nicht zurückzahlst. Ein Förderkredit ist ein Darlehen zu besonders guten Bedingungen, oft mit einem Teilbetrag, der dir am Ende erlassen wird.

Die beiden großen Töpfe dafür heißen BAFA und KfW. Grob gesagt kümmert sich der eine Topf eher um Zuschüsse für einzelne Maßnahmen, der andere eher um Kredite für größere Vorhaben. Welcher Weg zu deinem Projekt passt, hängt davon ab, was du machst und wie umfangreich es ist.

Die eine eiserne Regel: erst der Antrag, dann der Auftrag

Merke dir vor allem einen Satz: Der Förderantrag gehört vor die Beauftragung. Erst stellst du den Antrag oder schließt den Vertrag mit der bewilligenden Stelle, danach beauftragst du den Handwerksbetrieb.

Wer die Reihenfolge umdreht und zuerst den Auftrag vergibt, verliert in aller Regel den Anspruch auf die Förderung. Genau an dieser Stelle geht am meisten Geld verloren, und zwar völlig unnötig. Plane die Förderung deshalb von Anfang an mit ein.

Was ein individueller Sanierungsfahrplan bringt

Ein individueller Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, ist eine geordnete Beratung für dein Gebäude. Eine Fachperson schaut sich dein Haus an und legt eine sinnvolle Reihenfolge fest: Was zuerst, was später, was baut worauf auf.

Das gibt dir zweierlei. Erstens eine klare Landkarte für die nächsten Jahre, statt Bauchentscheidungen. Zweitens ist der Fahrplan oft die Grundlage, um Förderung überhaupt gut auszuschöpfen. Was er im Detail bewirkt und welche Bedingungen gelten, erklärt dir der Energieberater am aktuellen Stand.

Wer dir hilft: der Energieberater

Die Förderlandschaft ändert sich regelmäßig. Höhen, Bedingungen und Programme werden immer wieder angepasst. Deshalb lohnt es sich, jemanden an der Seite zu haben, der das beruflich verfolgt.

Ein Energieberater kennt den aktuellen Stand, prüft, welcher Topf zu deinem Vorhaben passt, und begleitet den Antrag. Die Kosten für diese Beratung sind selbst häufig förderfähig, sodass sich der Weg meist schon deshalb rechnet. Verbindliche Auskunft zur Förderung bekommst du immer über die bewilligende Stelle und deinen Energieberater.

Typische Fehler, die du leicht umgehst

Die meisten Stolpersteine sind bekannt und gut vermeidbar.

  • Zuerst beauftragen, dann an Förderung denken. Immer erst der Antrag.
  • Auf eigene Faust auf alte Prozentwerte aus dem Internet vertrauen. Die Höhe ändert sich, der Energieberater kennt den aktuellen Stand.
  • Einzelne Maßnahmen ohne Gesamtplan angehen und damit spätere Chancen verschenken.
  • Fristen und Nachweise unterschätzen. Ein begleiteter Antrag nimmt dir das ab.

Wie HausRund dich dabei unterstützt

Wenn wir für dich ein Projekt am Haus planen, haben wir die Förderfrage von selbst auf dem Schirm. Wir denken früh daran, damit die Reihenfolge stimmt und dir nichts durch die Lappen geht.

Wo es sinnvoll ist, stellen wir den Kontakt zu einem Energieberater her, der den aktuellen Stand kennt und den Antrag begleitet. So bekommst du dein Vorhaben aus einer Hand geordnet, und die Förderung ist von Anfang an mitgedacht.

Und jetzt du

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Sag uns kurz, worum es geht. Antwort spätestens am nächsten Werktag.